Warum werden aus 20 Minuten Original-Content plötzlich 1 Stunde 40 Minuten Reaction-Dauerbeschallung?
In dieser Folge von Die Abschweifung geht es um die Eskalation der modernen Reaction-Kultur auf YouTube: Reactions auf Videos, Reactions auf Reactions – und irgendwann Reactions auf Reactions auf Reactions. Was als Einordnung gedacht war, wird zur endlosen Meta-Schleife.
Ich spreche darüber,
warum sich Meinungen heute gegenseitig potenzieren statt ergänzen,
weshalb viele Reaction-Formate ihren eigentlichen Mehrwert verlieren,
wie sich Creator zunehmend selbst wichtiger machen als den Content, auf den sie reagieren,
und warum diese Dauer-Meta-Ebenen für viele nicht nur ermüdend, sondern regelrecht überfordernd sind.
Außerdem geht es um den Unterschied zwischen aktivem Sehen und passivem Hören, um Audio als Gegenpol zur visuellen Reizüberflutung – und um die Frage, warum weniger Reaktion manchmal deutlich mehr Inhalt bedeutet.
Eine Folge über Medienmechaniken, Aufmerksamkeitsökonomie, Ego-Bühnen und die stille Sehnsucht nach Klarheit im digitalen Lärm.