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Am Samstag war ein außergewöhnlicher Tag. Mehr als 150 Ordenschristen aus dem Erzbistum Paderborn waren eingeladen zum jährlichen Ordenstag. In den letzten Jahren hatte ich diese Einladung meist nicht wahrgenommen, weil die Fahrt mangels Rahmede-Talbrücke oft viel zu lang gedauert hätte und der Zeitaufwand zu hoch. Aber diesmal sind wir mit 8 Schwestern hier aus Olpe und Drolshagen gefahren. Die Franziskanerinnen von Salzkotten hatten dazu in ihr Mutterhaus eingeladen. Es war ein wirklich gelungen schöner Tag.Es ist schon sehr berührend, so viele Ordensleute aus den verschiedensten Klöstern und Konventen zu sehen und einen Tag miteinander zu erleben. Es ist wie bei großen Wallfahrten oder Pilgerreisen. Der gemeinsame Glaube und das Wissen um den gleichen Lebenshintergrund schafft eine Leichtigkeit und Vertrautheit mit Menschen, die man vorher nicht kannte oder sehr lange nicht gesehen hat. Und dann ist es eine Freude, zusammen Gottesdienst zu feiern, einen Vortrag über eine sehr gelungene Neustrukturierung einer Gemeinschaft und ihres Stammhauses zu hören und zu bestaunen, Workshops mitzumachen, die sich um Kunst und Kultur, um Filme und einen Pilgerradweg drehen, zusammen zu singen und zu Mittag zu essen. Nach einer schönen Vesper, die natürlich mit so vielen Stimmen ganz anders klingt als das zu dritt oder zu viert möglich ist, gab es einen Abschied mit herzlichem Dank und Vorfreude auf nächste Begegnungen.Viele Ministrantinnen und Ministranten mit ihren Leitern und Begleiterinnen erleben zurzeit ähnliches. Sie sind seit vorgestern unterwegs zur Kölner Ministrantenwallfahrt nach Rom. In vielen Bussen erleben sie, die oft in den Dörfern und Städten mit wenigen Mitstreitern zusammen sind, eine große wohltuende Gemeinschaft und schöne Erlebnisse in der Heiligen Stadt, die ihnen guttun und in ihrem Dienst neue Power und neues Selbstbewusstsein geben werden.Welche Formen und Erlebnisse wünschen Sie sich, um Gemeinschaft der Glaubenden und Stärkung in Ihrem Christsein zu bekommen?