Jahr für Jahr sterben tausende Menschen an den Folgen des Tabakrauchens, in der Folge von Cannabis-Konsum ist dagegen offiziell kein Todesfall in Deutschland bekannt. Dennoch erwirtschaftet die Tabakindustrie allein durch den Verkauf von Zigaretten in Deutschland jährlich einen zweistelligen Milliardenbereich. Die Umsätze bleiben trotz zunehmender öffentlicher Kritik stabil. Erwachsene dürfen bei Zigaretten frei entscheiden, welchen Risiken sie sich selbst aussetzen. Auch beim Thema Cannabis hat unter der der Ampel-Regierung ein Umdenken stattgefunden. Die Idee hinter dem CanG: Gesundheitsschutz lässt sich besser in legalen als in illegalen Strukturen gewährleisten. Noch aber steht die legale Cannabis-Industrie in Deutschland noch ganz am Anfang. Eine Diskussion mit Jan Mücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse, kurz BVTE, über den legalen Bezug von potenziell gesundheitsschädlichen Substanzen, über Aufklärung, die permanente Konkurrenz durch illegale Verkäufer sowie eine mögliche Transformation hin zu weniger gesundheitsgefährdenden Substanzen.