Nina erzählt im Interview:
Bei Kindern funktionierte das Sachliche irgendwie nicht mehr, man
kann mit Kindern ja auch nicht mehr sachlich diskutieren, da muss man
irgendwie so sehr an sein Bauchgefühl heran.Früher konnten wir Konflikte austragen und auch mal 3-4 Tage lang
schmollen. Kinder bringen einen dazu Konflikte zu lösen. Wir können
jetzt nicht einfach vier Tage lang sauer und beleidigt sein.Heute schlafen wir dann nochmal eine Nacht darüber und ich gucke
mal, ob ich morgen immer noch so sauer bin und mit Dingen werfen will,
oder ob das morgen besser wird.Ich hatte da völlig andere Vorstellungen bevor ich schwanger war. Da
dachte ich so, ja, ja, das ist alles ja überhaupt gar kein Problem, und
wir machen einfach ganz normal weiter mit dem Beruf, wir sind ja auch
beide dann in einem Büro. Und dann war ich schwanger und dann dachte: Oh
nein, ich will ja eigentlich immer für das Baby da sein und ach nein,
dann doch wieder nicht, und nach der Geburt wollte ich nie wieder weg
von dem KindDie Reaktionen, als ich beim ersten Kind den ganzen Tag das Kind
herumgeschoben habe und mich mit dem Kind beschäftigt habe, waren
ausnahmslos positiv, und es hat auch niemanden großartig überrascht oder
hat es kritisiert oder so. Erst als sich das drehte, und ich dann
beruflich mehr gemacht habe, habe ich immer irgendwie die Frage
bekommen: „Ja, und was ist dann mit den Kindern?“
Hier findest du die Shownotes:
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Sara & Peter Michalik