Nun, 2026 habe ich 16 Podcast-Episoden geplant, wieder sieben Gesprächspartner:innen im Ohr, und eine Vielzahl von Themen. Einige Themen sind: Versöhnung von bitteren Kontrahenten im hohen Alter. Psychisch krank und obdachlos, was geht da? Biografien von in der Nazidiktatur deportierten und ermordeten Menschen unter den Stolpersteinen; gibt es eine sozialpsychiatrische Weiterentwicklung nach dem Jahrhundertwerk „Psychiatrie-Enquête? Die Bewegung der Psychiatrie-Erfahrenen, Stand 2026. Es gibt einige Verlage, die Bücher über psychiatrische Themen veröffentlichen, welche Rolle spielte der „Psychiatrie Verlag“ in der Reformbewegung? Peers, Genesungsbegleiter:innen, Psychiatrie-Erfahrene überhaupt, Geschichte und Erfolg dieser Bewegung. Geschichte(n) von mir. 20 Jahre klinikfrei und was tragen mehr als 90 Lebensjahre zu einer menschlichen Psychiatrie bei?
Und es gibt einen kleinen Ausschnitt aus einer früheren Podcast Episode im Gespräch mit Sonja Schlegel: Sich mit den Gräueltaten der NS Diktatur, also der Ermordung der Jüdinnen und Juden, und der Gruppe von Menschen mit psychischen Erkrankungen, geistigen und körperlichen Behinderungen, der Sinti und Roma und sogenannter "Asoziale" zu beschäftigen, ist schwer auszuhalten. Will man/ frau jedoch die Entwicklung der Psychiatrie in Deutschland nach 1945 bis heute verstehen ist es unausweichlich. Es hilft dabei sensibel und wachsam zu bleiben für die ethischen Fragen, der Machtdynamik und den massiven persönlichen Einschränkungen, die in der Psychiatrie bis heute wirksam und die großen Fragen sind.
Bernd Nigbur stellt erneut mehrere sehr bekannte Songs vor, er sagt:: 2026 beginnt mit Sturm und Schnee und allerhand Ungewittern unterschiedlicher Art, der Blick in die Zukunft ungewiss bis trüb. Daher blicke ich einfach mal 60 Jahre zurück ins Jahr 1966.