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Man müsste mal...etwas dafür tun, dass Jugendliche sich mehr in der Gesellschaft einbringen!

Es begann mit einem Brief - an das Bildungsministerium von Mecklenburg-Vorpommern. Schülerinnen und Schüler der IGS Bertolt Brecht in Schwerin forderten mehr Deutschunterricht. Sie alle waren aus verschiedenen Ländern. Neben dem Regelunterricht haben sie für den Spracherwerb „Deutsch“ extra Unterricht bekommen. Dieser sollte nach zwei Jahren enden. Doch die Schülerinnen und Schüler wollten auch weiterhin gerne ergänzenden Deutschunterricht haben.

„Ich war erstaunt, dass wir überhaupt eine Antwort bekommen haben. Damit hatte ich nicht gerechnet. Gut, den gewünschten Unterricht gab es nicht. Aber immerhin eine Antwort. Da habe ich erkannt, wenn du dich engagierst, passiert auch etwas.“, erinnert sich Karolina Życzyńska. Da war sie 14 Jahre alt.

Seit dem Brief ist viel geschehen. Karolina Życzyńska engagiert sich im Schweriner Stadtschülerrat, im Kinder- und Jugendring und im Kreisverband der Jungsozialisten in der SPD.

Im September 2022 war sie Key-Note Sprecherin auf der Demokratiekonferenz Schwerin - smart&stabil!? „Das war toll. Wir Jugendlichen hatten den Eindruck, wir könnten wirklich einmal sagen, was uns beschäftigt und uns wurde zugehört. Niemand hat so etwas gesagt wie „Du bist zu noch jung“ oder hat unsere Beiträge irgendwie abgewertet.“