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Description

Warum sind heute so wenige Menschen wirklich reguliert?
In dieser Podcastfolge verlasse ich die individuelle Perspektive auf Nervensystemregulation und schaue tiefer: auf die kulturelle und historische Entwicklung, die Nähe, Gehaltenwerden und emotionale Sicherheit über Jahrzehnte entwertet hat.

Diese Episode eine Spurensuche: von der frühen Psychologie über den Behaviorismus, von John B. Watson bis Johanna Haarer, von Kontrolle statt Beziehung bis zur späten Rückkehr der Bindungstheorie.

Ich spreche darüber, warum Regulation so selten ist, warum das kein persönliches Versagen darstellt – und warum echte Sicherheit nicht durch Einsicht, sondern nur durch Erfahrung entsteht.

Eine Folge für alle, die spüren, dass die gängigen Erklärungen zu kurz greifen.
Und die ahnen, dass es hier um etwas Tieferes geht.