Vielleicht war Roths Roman für McGregors Regiedebüt doch eine Nummer zu groß - zumal auch schon andere Filmemacher*innen sich mit den Romanen des preisgekrönten Romanciers (Coixet mit 'Elegy' und Benton mit 'Der menschliche Makel') schwer getan haben. Die raffinierte Konstruktion des Romans wird im Film zugunsten einer weitgehend chronologischen Erzählung aufgegeben. Aber so richtig rund ist diese über Jahrzehnte sich spannende Filmerzählung nicht. Trotz starker Momente wirken viele Szenen und Figuren nicht konsequent auserzählt.