Im heutigen Podcast geht es um Schicksalsschläge und Trauer – und darum, wie wir ihnen als Gesellschaft und als Einzelne begegnen können. Auslöser ist der nationale Trauertag am 9. Januar 2026, der aufgrund des tragischen Brandunglücks in Crans-Montana ausgerufen worden ist.
Das Unglück hat die Schweiz und viele Menschen auf der ganzen Welt tief bewegt. Doch auch unabhängig von solchen Grossereignissen können Verlust, Krisen und Trauer jeden von uns im eigenen Leben oder im persönlichen Umfeld treffen.
Wir sprechen mit Fachpersonen darüber, was Trauer ist, wie sie sich zeigt und was Betroffene wirklich brauchen. Die Notfallpsychologin Helen Walker erklärt, weshalb Solidarität wichtig ist, aber nicht am nationalen Trauertag enden darf. Wir beleuchten, wie Care-Teams arbeiten und was Menschen nach einer solchen Katastrophe hilft.
Auch die Rolle von Kirche, Ritualen und Begleitung kommt zur Sprache: Stephan Jütte von der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz zeigt auf, welche Bedeutung sie im Trauerprozess haben. Trauerbegleiterin Elisabeth Bührer-Astfalk erzählt, wie trauernde Menschen unterstützt werden können und was helfen kann, wenn man selbst trauert. Und Theologe Markus Flückiger spricht über die Hoffnung, die der christliche Glaube in Zeiten von Verlust geben kann.
Ein Podcast, der Raum gibt zum Nachdenken, Mitfühlen und Verarbeiten.