Wir nehmen das Bild eines Filmsets, um die extreme Spannung zwischen Kontrolle und Ohnmacht spürbar zu machen. Dabei zeigen wir, warum sich Regisseur und Statist emotional ähnlicher sein können, als es Hierarchie und Prestige vermuten lassen.
• Druck und Einsamkeit in der Regie, trotz permanenter Anfragen
• Führung als Fähigkeit, Nichtwissen auszuhalten und trotzdem Stabilität zu geben
• emotionale Entfremdung durch die Maske der Unfehlbarkeit
• Statistenalltag als radikaler Verlust von Autonomie und Sichtbarkeit
• das Paradox von Zugehörigkeit, Sinn und Befriedigung trotz Objektrolle
• Balance zwischen zu viel Verantwortung und zu wenig Handlungsmacht
• stille Naturpause als kurzer Achtsamkeitsmoment zum Nachspüren
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