Bianca Prommer [00:00:00]:
Lohnt es sich eigentlich interne Design Thinking Moderatorinnen und Moderatoren auszubilden? Dieser Frage gehen wir in der heutigen Podcast Episode nach. Lasst uns loslegen. Hallo und herzlich willkommen in der neuen Folge von Veränderung einfach machen. Ja, heute geht es die Frage, lohnt es sich eigentlich interne Design Thinking Workshop Moderatorinnen und Moderatoren auszubilden? Und diese Frage ist deswegen aufgetaucht, weil ich gerade von einem solchen Seminar in einem Unternehmen komme. Im Frühjahr haben wir einen riesengroßen Design Thinking Workshop bei einem Kunden veranstaltet und da waren so viele Erlebnisse und Erfahrungen und Erkenntnisse dabei, dass sich das Unternehmen gedacht hat, naja, lass uns doch hier mal intern auch Moderatorinnen und Moderatoren ausbilden. Und das CTO ist dann auf mich zugekommen, wir haben dann ein Konzept festgelegt, wie wir hier entsprechend Design Thinking in die Organisation bringen, wie dieses Training aufgebaut werden soll und haben dann hier wirklich gemeinsam überlegt, was macht hier Sinn. Ich möchte in der heutigen Folge jetzt auch einmal so darauf eingehen, was sind denn die drei Hauptargumente dafür, dass es sich hier wirklich auch lohnt, interne Moderatorinnen und Moderatoren auszubilden. Wir haben in diesem Unternehmen mittlerweile zehn dieser Moderatorinnen und Moderatoren ausgebildet und das über einen Zeitraum von rund zweieinhalb Monaten mit immer wieder Pause dazwischen, wo sie dann auch in die Anwendung gegangen sind, die haben auch ihre ersten Kurzworkshops moderiert, haben hier wirklich gesehen, welche Vorteile das Ganze auch bringt, wenn wir hier mit Design Thinking arbeiten.
Bianca Prommer [00:01:53]:
Aber wenn du dir jetzt gerade so sagst, naja, aber was ist denn Design Thinking eigentlich? Vielleicht ganz kurz erklärt. Design Thinking ist ein menschenzentrierter Innovationsansatz. Ich sage es bewusst nicht, es ist eine Methode oder es ist ein Prozess, sondern Design Thinking ist mehr. Design Thinking ist eine Haltung. Design Thinking ist ja auch eine Methode, ein Werkzeugkoffer und auch ein Prozess. Aber vor allem ist es auch diese Haltung, die wir mitbringen, den Nutzer und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen und von dort aus dann zu denken. Und Design Thinking gibt es eigentlich schon sehr sehr lange. Tatsächlich ist der Begriff Design Thinking das erste Mal 1965 erwähnt worden.
Bianca Prommer [00:02:43]:
Es hat dann erste Entwicklungen gegeben, erste entsprechende Papers, die quasi veröffentlicht worden sind, aber vor allem der ganz entscheidende Durchbruch, den hat es dann in den 90er Jahren gegeben, wo David Cayley von IDEO und das Stanford University da sozusagen gemeinsam gearbeitet haben und hier Design Thinking auch wirklich zu dieser praxistauglichen Methode entwickelt haben. Und seitdem geht es da wirklich Schritt für Schritt voran. Es ist also wirklich eine etablierte Methode, ein etablierter Ansatz und vor allem diese Haltung, die da dahinter steckt. Das Unternehmen, also mein Kunde, der hat das immer erlebt in Form eines Workshops und war total begeistert, wie er gesehen hat, wie schön es ist, wenn auch Kundinnen und Kunden mitmachen, mitinnovieren und vor allem welche Vorteile es hat, wenn man schnell ins Prototyping geht, schnell Feedback bekommt, sieht, okay, lohnt sich, es lohnt sich nicht, lohnt sich die Idee nicht und deswegen war es dann wirklich so, dass sie gesagt haben, lass uns dieses Thema stärker in die Organisation bringen, lass uns hier wirklich zehn Workshop-Moderatorinnen und Moderatoren ausbilden. Und die Lernziele vielleicht auch, damit du weißt, dass du die Lernziele in dieser Weiterbildung waren und damit wir dann nämlich auch jetzt gleich dann auf die drei Hauptargumente kommen, warum es sich auf jeden Fall lohnt. Wichtig war mal, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier die Fähigkeit erwerben, komplexe Aufgabenstellungen, also komplexe Problemstellungen zu erkennen, zu analysieren und dafür dann auch gemeinsam mit Kundinnen und Kunden, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen hier entsprechend wirklich neuartige, innovative Lösungen zu entwickeln. Wichtig war auch, dass die Teams befähigt werden, also diese Teilnehmer befähigt werden, den Design Thinking Prozess innerhalb der Organisation durchzuführen, dass sie auch fähig sind, kleine, größere, kürzere, längere Workshops hier wirklich zu moderieren, da entsprechend Methoden reinzubringen, Struktur reinzubringen und damit einfach Menschen zusammenzubringen, neue Ideen entstehen zu lassen. Das heißt, die zwei großen Lernziele waren einerseits Design Thinking zu verstehen und anzuwenden Und das zweite war, interne Workshops hier auch entsprechend moderieren zu können.
Bianca Prommer [00:05:23]:
Und das waren die Lernziele. Und wir haben dann intern, also in diesem Lehrgang habe ich dann auch mit den Teilnehmern dann auch diskutiert, naja, was sind denn so Vor- und Nachteile eines internen Workshop-Moderators und da müssen wir ganz ehrlich sein, es hat viele Vorteile und ich komme dann gleich auf die drei Hauptargumente. Es hat aber natürlich auch Nachteile Und ehrlich zu sein, ich beneide ja die internen Workshop-Moderatoren ganz häufig, weil die eben auch danach noch dabei sein können. Also wenn ich jetzt irgendwann Workshop moderiere, dann lege ich mein ganzes Herzblut in diesen Workshop hinein, in die Vorbereitung, in die Auftragsklärung, in die Durchführung, in die Nachbereitung, aber dann bin ich auch wieder raus. Das heißt, wenn ich wirklich nur für den Workshop da bin, dann bin ich danach raus. Ich habe keine Ahnung, Natürlich fasse ich dann immer wieder gerne nach in ein Gespräch, aber ich habe grundsätzlich keine Ahnung, wie geht es denn jetzt mit diesen Ideen weiter, was hat funktioniert, was hat nicht funktioniert und das finde ich halt oftmals so schade und da sind halt interne Moderatoren halt schon, die sind da mit dabei und ich habe dann auch schon mal überlegt, soll ich nicht doch wieder in ein Angestelltenverhältnis gehen, weil ich wäre einfach so gerne in diesem ganzen Prozess mit dabei und das nicht nur am Anfang. Und gleichzeitig sehen aber gerade die internen Moderatorinnen und Moderatoren da halt auch den ein oder anderen Nachteil oder auch die Herausforderung, die auf sie zukommt. Und ein riesengroßer Punkt, den ich hier gesehen habe oder immer wieder gehört habe, war natürlich, dass sie einerseits in eine Art Rollenkonflikt kommen können, vielleicht sogar durch hierarchische Einflüsse, also wenn die jetzt vielleicht gerade was im eigenen Team moderieren, wenn die jetzt vielleicht einen Workshop moderieren, wo viele Führungskräfte drinnen sind, dass sie sich da vielleicht auch beeinflussen lassen, da vielleicht auch in eine Art Rollenkonflikt kommen.
Bianca Prommer [00:07:20]:
Auf der einen Seite bin ich jetzt dieser allparteiliche Moderator, auf der anderen Seite ist aber meine Führungskraft drinnen und da kann ich jetzt nichts sagen oder sie jetzt vielleicht auch kurz mal anweisen oder vielleicht einmal kurz entsprechend interagieren im Sinne von mal dazwischen gehen, wenn sie zu lange spricht beispielsweise. Und da sehe ich schon die Scheu hier von internen Workshop Moderatoren, dass sie mit diese Konflikte kommen, dass sie hier dann auch Grenzen setzen, lernen und vor allem auch diese Neutralität bzw. Diese Allparteilichkeit hier gut wahren können. Und der zweite große Punkt, den sie angesprochen haben in unserem Gespräch, war diese zeitliche Verfügbarkeit. Viele dieser Workshop-Moderatoren und Moderatorinnen, die intern sind, machen das ja add-on zum eigentlichen Tagesgeschäft. Und so ein Workshop dauert ja auch in der Vorbereitung. Also es gibt eine Faustregel, wenn ich einen Tagesworkshop moderiere, dann brauche ich mindestens einen Tag für die Vorbereitung. Und da kommen halt manche dann wirklich in Bedrängnis, dass sie sagen, okay, der Tag Workshop, ja, aber wo finde ich dann auch noch die Zeit, das entsprechend vorzubereiten? Also das ist sicher auch ein entsprechender Nachteil, den ich hier sehe, wenn wir auf interne Moderatorinnen und Moderatoren setzen.
Bianca Prommer [00:08:51]:
Sie haben da noch einen dritten Punkt angesprochen, den ich auch sehr spannend finde und zwar sagen sie, wenn wir intern sind und intern moderieren, vielleicht bringen wir hier einerseits eine fehlende Distanz zum Thema mit, weil wir ja selbst im Produkt sind, im Unternehmen sind, wir sind vielleicht selbst produktverliebt und dann auch diese entsprechende Betriebsblindheit, die da mitspielt. Das stimmt sicher auch, aber ich denke, dass wenn die gut ausgebildet sind, dann können sie sich da auch gut abgrenzen. Ja, das sind so die Nachteile und ich möchte es aber, weil ich wirklich der Meinung bin, Es lohnt sich, also auch wenn man diese Nachteile gehört hat, es lohnt sich auf jeden Fall als Unternehmen auf Design Thinking Workshop Moderatorinnen und Moderatoren zu setzen, die intern sind. Das muss jetzt nicht unbedingt Design Thinking sein, das gilt jetzt auch für Workshop Moderatoren, die jetzt vielleicht auf eine andere Methode geschult sind, zum Beispiel CPS, Creative Problem Solving, oder TRIIS, oder generell Systematic Innovation. Und es hat wirklich drei große Vorteile für das Unternehmen, die drei Hauptargumente. Und da komme ich jetzt hin. Hauptargument Nummer eins ist die Innovationsgeschwindigkeit als Wettbewerbsvorteil. Es ist ja so, dass Innovation ja nicht über Nacht entsteht.
Bianca Prommer [00:10:20]:
Innovation passiert ja nicht innerhalb von wenigen Tagen, wenigen Wochen. Ja, die Ideenentwicklung geht schnell, aber dann die Ideenumsetzung ist ja dann schon ein langwieriger Prozess. Auch wenn man dann schnell arbeitet in Iterationen, wenn man schnell Feedback einholt, prototypt, wieder testet, Feedback einholt, auch das dauert bis hier wirklich ein serienreifes Produkt in die Serienproduktion gehen kann. Und für alle, die da tiefer einsteigen wollen, ich habe nächste Woche einen ganz wunderbaren Gast im Podcast und zwar Heys van Wulfen. Er ist Innovationsexperte, linked in Top Voice, ist unter den Top 40 Innovationsfortleadern weltweit und mit ihm spreche ich zum Beispiel auch über die Frage, wann ist denn der richtige Punkt zum Innovieren, also der richtige Zeitpunkt. Und er sagt, es hängt von der Branche ab, weil es gibt Branchen wie zum Beispiel Pharma oder so, wo die Entwicklung auch immer 10 bis 15 Jahre dauert. Das heißt, wenn ich in 10 bis 15 Jahren eine Innovation am Markt haben möchte, dann muss ich jetzt beginnen. Und es gibt Branchen, wo es kürzer ist, also Software, IT, da sprechen wir von wenigen Monaten bis vielleicht einem Jahr, also ganz ganz unterschiedliche Punkte.
Bianca Prommer [00:11:39]:
Und da sprechen wir in der nächsten Podcast-Folge darüber. Also unbedingt den Podcast abonnieren, wenn es noch nicht passiert ist, denn da geht es nicht nur den richtigen Zeitpunkt, sondern generell über die Innovationsbarrieren. Also unbedingt reinhören. Ja, also lasst uns zum Punkt kommen. Hauptargument Nummer eins ist die Innovationsgeschwindigkeit als Wettbewerbsvorteil. Also wie gesagt, es ist wirklich so, dass Innovationen nicht über Nacht passiert und es ist so, dass sich viel verändert. Die Märkte verändern sich, Kundenanforderungen verändern sich, es kommen neue Wettbewerbe, es kommen neue Lösungen, der Kunde hat immer mehr Möglichkeiten, auf die er zurückgreifen kann. Und jetzt geht es natürlich darum, schnell zu sein.
Bianca Prommer [00:12:21]:
Schneller am Markt zu sein mit einer besseren Lösung, die einen richtigen Wow-Effekt auslöst, bei den Kunden, also ein Haben-Wollen-Gefühl auslöst, beim Kunden, und das sollte schneller sein als beim Wettbewerber. Und deshalb denke ich, dass das auch wirklich Argument Nummer eins ist, weil interne Workshop-Moderatoren einfach schnell verfügbar sind. Die können auch einmal kurzfristig einen Innovationsworkshop auf die Beine stellen, ohne dass man es lange nach einem externen suchen muss, Aufträge klären muss mit denen, da muss dann auch ein Angebot gestellt werden, da muss das Budget freigegeben werden Und dann kennt ihr das Unternehmen gar nicht, da muss man also in das Produkt reindenken. Deswegen, die internen Workshop-Moderatorinnen und Moderatoren, die bringen da wirklich einen großen Vorteil, weil die hier auch kurzfristig mal was auf die Beine stellen können. Da gibt es eine ganz enge Abstimmung zwischen Auftraggeber und den Moderatoren. Ich als extern, ich muss dann immer mal anfragen wegen einem Termin, da muss man sich kurz schließen. Wenn das jemand ist in meinem Unternehmen, dann bin ich da viel näher dran. Dann kann ich da schnell in eine Abstimmung gehen und vor allem kann ich dranbleiben.
Bianca Prommer [00:13:38]:
Das heißt, der interne Workshop-Moderator, der ist ja nicht danach weg. Ich gehe raus aus dem Unternehmen, aber der bleibt drinnen. Der kann da dranbleiben, der kann da mitverfolgen, der kann dann sehen, dass auch die Umsetzung erfolgt. Und das ist ein riesengroßer Vorteil für diese Innovationsgeschwindigkeit. Da kann er wirklich als Antreiber mitgehen, mitlaufen und also wirklich diese Schnelligkeit haben. Und was halt auch möglich ist, das habe ich schon gesagt, ist es wirklich auch spontane Innovationssessions mal möglich zu machen. Jetzt nicht, wie gesagt, ewig lang jemanden zu suchen, sondern hey, wir würden da gerne was machen, wir haben da ein Thema, lass uns da schnell mal was denken. Wenn ich zurückdenke an meine Zeit in der Automobilindustrie, wie ich noch angestellt war, wenn da ein Thema aufgepoppt ist, ja mit ein bisschen Übung, hat man sofort eine Technik im Kopf und dann habe ich diese Technik gemacht ohne Vorbereitung, einfach so im Schuhfix und das ist natürlich etwas, was viel viel schneller geht.
Bianca Prommer [00:14:40]:
Also das lohnt sich auf jeden Fall. Also Hauptargument Nummer eins ist die Innovationsgeschwindigkeit. Hauptargument Nummer zwei ist, wir machen mit internen Workshop-Moderatorinnen und Moderatoren Kulturwandel möglich und zwar Kulturwandel zu einer innovativen Organisation. Also wenn du jetzt sagst, wir möchten Innovation verankern, wir möchten Innovation zum Teil der Unternehmens-DNA machen, wir möchten, dass Innovation was ganz Normales bei uns im Unternehmen wird. Also wir wollen wirklich dieses systematische Innovieren bei uns in der Organisation verankern. Dann solltest du auf interne Moderatorinnen und Moderatoren setzen. Und ich sehe das ja bei meinen Kunden, was die jetzt an Aha-Momenten allein schon nur in diesem Training und mit den ersten Workshops gehabt haben. Die haben gesehen, dass dieses schnelle Prototyping gut ist.
Bianca Prommer [00:15:40]:
Die haben gesehen, dass es gut ist, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen. Was ist das eigentliche Problem, das der Kunde hat? Was ist das wirkliche Bedürfnis, das der Kunde hat, dann für das richtige Problem Lösungen zu entwickeln. Wie oft sehe ich in Unternehmen, in Teams, in Workshops, dass man sofort in die Ideensuche geht, ohne überhaupt einmal zu verstehen, worum geht es eigentlich wirklich. Und das schaffen hier diese internen Moderatorinnen und Moderatoren. Das ist das, was sie reinbringen in die Organisation. Diese Denkweise, die Design Thinking ermöglicht. Diese Denkweise, die Design Thinking einfach hat, diese Haltung, dieses Kundenzentrierte, dieses Menschenzentrierte, dieses wirklich vom Menschen aus zu denken, Menschen einzubeziehen und dann auch wirklich entsprechend schnell zu prototypen, schnell zu testen, schnell Feedback zu bekommen. Und die tragen das ja dann in die Bereiche, in die Teams hinein und damit fördern die schnelle, kurz oder niederschwellige Erfahrungen in den Teams.
Bianca Prommer [00:17:01]:
Und neue Erfahrungen bringen neue Denkweisen. Und was da auch ein großer Vorteil ist, ist, dass die ja dann so kleinere Formate einsetzen können. Die machen dort einmal eine Persona, dort machen sie mal einen Ideenworkshop, dort machen sie mal die Technik, dort machen sie mal das, dort bringen sie dieses Thema ein. Und das ist wirklich etwas, was sie schnell machen können, das hat ja wieder auch mit Punkt Nummer 1 zu tun. Aber vor allem schärft das auch das Verständnis bei allen anderen Inno-Organisationen, dass das ein Teil des Unternehmens ist. Weil sonst, wenn ich als Externe komme, dann wird eingeladen, dann ist man vielleicht sogar noch beim externen Seminarraum in einem coolen Workshop-Raum und dann ist das oft mal so ein externes Event. Da gehen wir jetzt hin, machen wir mit und dann gehen wir wieder. Wenn das ist, weil jemand internes moderiert, dann ist das Teil des Unternehmens.
Bianca Prommer [00:18:00]:
Dann bleibt es innerhalb der Organisation und kann damit einfach entsprechend einfacher auch angenommen werden, weil natürlich die internen Moderatorinnen und Moderatoren die Sprache des Unternehmens sprechen, die verwenden die Sprache, die Wörter, die kennen einfach, ja die wissen einfach worauf es im Unternehmen ankommt und das ist halt ein großer Vorteil. Also wenn du sagst, ich möchte da wirklich diesen Kulturwandel damit auch initiieren, dann setzt unbedingt auf interne Moderatorinnen und Moderatoren. Also wir haben jetzt zwei Punkte gehabt. Punkt Nummer eins war die Innovationsgeschwindigkeit und Punkt Nummer zwei war das Thema Kulturwandel. Und damit kommen wir jetzt auch schon zum dritten Hauptargument und das ist so quasi ein bisschen die Klammer über die ersten zwei und zwar denke ich und ich bin davon überzeugt, dass es hier zu einem Return on Investment kommt durch diese Wissensmultiplikation. Denn dieses Wissen ist es im Unternehmen verankert. Bei meinem Kunden sind es zehn Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen, von Produktmanagement, Vorentwicklung, Technik und so weiter und so fort. Die haben jetzt dieses Wissen bekommen.
Bianca Prommer [00:19:18]:
Die haben neue Erfahrungen gemacht, die haben neue Denkweisen verinnerlicht und die tragen das jetzt ja schon alleine mal in das eigene Team hinein, in den eigenen Bereich hinein. Damit multipliziert sich das. Die können da vielleicht sogar den ein oder anderen Wissensnugget draus machen. Ich habe eine Kundin, die hat zum Beispiel eine Technik mit mir gelernt und die hat sie dann sofort als Wissensnugget den anderen mitgegeben. Und jetzt können die diese Technik auch. Super! Absolute Wissensmultiplikation und das zahlt ja auf den Return on Investment ein. Selbst wenn dieses Training jetzt 20.000 Euro kostet, durch diese Weitergabe verdoppelt sich der Mehrwert dadurch. Oder verdreifacht, verdreifacht sich.
Bianca Prommer [00:20:03]:
Je mehr Menschen dann damit arbeiten, desto mehr multipliziert sich hier auch das Wissen. Und das Schöne ist, dass hier wirklich dieses Wissen einfach im Unternehmen bleibt. Dieses Methodenwissen, dieses Wissen über menschenzentrierte Innovationsentwicklung, das bleibt im Unternehmen und ist nicht weg, wenn der Moderator wieder weg ist, sondern es bleibt hier. Und deswegen denke ich, das Hauptargument Nummer drei, Return on Investment, auch ein ganz, ganz wesentlicher Faktor für die Entscheidung ist, warum man hier auch investieren sollte. Also, lasst uns noch einmal zusammenfassen. Wir haben drei Hauptargumente gehabt, warum es sich lohnt, interne Design Thinking Moderatorinnen und Moderatoren auszubilden. Erstens, Innovationsgeschwindigkeit wird gestärkt. Das heißt, wir sind schneller in der Ideenentwicklung und schneller in der Ideenumsetzung.
Bianca Prommer [00:21:02]:
Zweitens, ein Kulturwandel hin zu einem systematischen Innovieren, zu einem kontinuierlichen Innovieren, zu einem Verankern von Innovation in der Unternehmens-DNA, das wird hier ermöglicht. Und drittens, es kommt zu einem Return on Investment durch Wissensmultiplikation. Das Wissen wird im Unternehmen verankert und weitergetragen und damit kommt es auch wirklich, dass es sich lohnt, hier zu investieren. Also, ich bin davon überzeugt, ja und ich sehe das ja bei meinen Kunden, wenn du einmal richtig in deine internen Workshop-Moderatorinnen und Moderatoren investierst, dann schaffst du einen dauerhaften und kontinuierlichen Innovationsmotor. Und wenn du jetzt sagst, hey, da möchte ich wirklich was machen, ich möchte Design Thinking Moderatorinnen und Moderatoren ausbilden, Dann lass uns hier ins Gespräch kommen, denn ich habe hier ein, ja, ein vier Modul lange Ausbildung vorbereitet. Es besteht aus vier Modulen. Modul eins sind Design Thinking Basics. Das sind drei Tage Training vor Ort oder online, je nachdem.
Bianca Prommer [00:22:21]:
Also lieber vor Ort, aber gerne auch im Online-Setting drei Tage lang lernen und wenden die Teilnehmer Design & Thinking an. Modul Nummer zwei, da sind die Moderationsbasics drinnen, also wie moderiere ich eigentlich? Worauf kommt es in der Moderation an? Es sind zwei Tage, wo es wirklich darum geht, am Ende auch einen ersten Workshop zu moderieren. Modul Nummer drei ist die Toolbox für gute, großartige Moderatorinnen und Moderatoren. Das heißt, es sind zwei Tage, wo wir noch einmal den Werkzeugkoffer anfüllen, damit sie auch auf verschiedenste Situationen eingehen können, für verschiedene Aufgabenstellungen die richtige und passende Technik aus dem Werkzeugkoffer herauszuholen. Und Modul Nummer 4 ist dann die Vorbereitung eines eigenen Workshops plus die Durchführung und die Reflexion. Das heißt, da geht es ein individuelles Mentoring, wo dann jeder einfach einzeln dann auch gecoacht wird, wo man Fragen stellen kann, wo wir gemeinsam einen Workshop vorbereiten, wo man den auch durchführt und dann entsprechend in eine gemeinsame Reflexion geht und vor allem auch in die Frage, wie bleiben wir das dran, wie können wir da kontinuierlich auch besser werden. Wenn du sagst, ich möchte dieses Produkt haben, ich möchte dieses Training haben, dann buch dir doch bitte gerne ein unverbindliches Kennenlerngespräch. Lass uns darüber sprechen, welche Möglichkeiten bei dir im Unternehmen vorhanden sind, wie wir dieses Training gestalten können oder du schreibst mir einfach gerne eine E-Mail.
Bianca Prommer [00:24:01]:
E-Mail-Adresse und Link zur Terminbuchung sind in den Show Notes. Ja, das war's für heute auch schon. Ich bin davon überzeugt, nicht nur ich, sondern auch meine Kunden, die das schon durchgeführt haben, sind davon überzeugt, dass es sich wirklich lohnt, hier in interne Moderatorinnen und Moderatoren zu investieren. Ja, damit komme ich jetzt auch schon zum Teaser für die nächste Podcast-Folge. Ich habe sie schon angeteasert. Nächste Woche geht es die größten Innovationsbarrieren und 15 Strategien, wie wir das Management buy-in für Innovation bekommen. Und ich habe da wirklich so einen tollen Gast bei mir. Es ist auch eine englische Podcast-Folge.
Bianca Prommer [00:24:45]:
Es ist meine erste englische Podcast-Folge. Ich war ziemlich nervös vor der Aufnahme. Sie ist ja jetzt schon im Kasten, deswegen weiß ich, dass ich nervös war. Es geht wirklich hier, dieser Gast ist sensationell. Es ist Gees van Wulfen, Niederländer. Mittlerweile ist er in Milano, in Mailand. Und ich freue mich sehr auf diese Folge. Also höre unbedingt rein, abonniere den Podcast, damit du es auf keinen Fall versäumst.
Bianca Prommer [00:25:13]:
Und jetzt bleibt mir eigentlich nur noch eins zu sagen. Bis zum nächsten Mal.