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Zwischen Amtsblatt und Abendrot



Strophe 1 – Thüringen


In Chemnitz fiel ein Titel wie Herbstlaub vom Ast,

ein erweiterter Rat der Philosophen sprach klar und fast.

Plagiat lag wie Schatten auf Seiten von einst,

Voigt klagt, sagt: Das Maß sei neu, doch mir nicht gemeint.

Brombeerkoalition steht, die AfD ruft nach Abschied und Last.

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Refrain


Wir gehen durch Nächte aus Schlagzeilen und Licht,

kein Zählen, nur Atem, der im Morgen taut.

Wenn Stimmen sich reiben, verlier dich nicht,

denn unter dem Lärm schlägt ein Herz noch laut.



Strophe 2 – EU und Iran


In Brüssel zieht die Schraube an, es trifft Teheran,

für niedergetretene Rufe nach Freiheit, für Russlands Plan.

Sanktionen gegen viele, der Ton wird hart,

und leise wächst die Einigung, die Revolutionsgarde auf eine Liste apart.

Zwischen Krieg und Gewissen bleibt Europa wachsam und nah dran.

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Refrain


Wir gehen durch Nächte aus Schlagzeilen und Licht,

kein Zählen, nur Atem, der im Morgen taut.

Wenn Stimmen sich reiben, verlier dich nicht,

denn unter dem Lärm schlägt ein Herz noch laut.



Strophe 3 – Deutsche Bank


Das BKA klopft an Glastüren in Frankfurt am Main,

auch Berlin spürt die Fragen, die Akten sind nicht klein.

Verdacht auf Geldwäsche, alte Fäden zu Abramowitsch’ Reich,

Meldungen kamen spät, der Kurs wurde weich.

Zwischen Tresor und Vertrauen passt ein Zweifel hinein.

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Refrain


Wir gehen durch Nächte aus Schlagzeilen und Licht,

kein Zählen, nur Atem, der im Morgen taut.

Wenn Stimmen sich reiben, verlier dich nicht,

denn unter dem Lärm schlägt ein Herz noch laut.



Strophe 4 – Sachsen-Anhalt


Im Landtag ein Aufbruch, gleich beim ersten Versuch,

Sven Schulze nimmt den Staffelstab, Haseloff atmet durch.

Deutschlandkoalition zählt Stimmen und Pflicht,

doch auch aus der Opposition kam ein unerwartetes Licht.

Im Frühherbst die Wahl, und die AfD steht hoch im Gerücht.

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Refrain


Wir gehen durch Nächte aus Schlagzeilen und Licht,

kein Zählen, nur Atem, der im Morgen taut.

Wenn Stimmen sich reiben, verlier dich nicht,

denn unter dem Lärm schlägt ein Herz noch laut.



Strophe 5 – Tesla


Bei Tesla weht Gegenwind, die Kurve schaut grau,

zum ersten Mal fällt der Umsatz, der Takt wirkt zu schlau.

Gewinne schmelzen, die Auslieferung lahmt,

S und X verlassen die Bühne, damit Optimus samt

Zukunft die Werkhallen füllt, doch die Straße bleibt schmal und rau.

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Refrain


Wir gehen durch Nächte aus Schlagzeilen und Licht,

kein Zählen, nur Atem, der im Morgen taut.

Wenn Stimmen sich reiben, verlier dich nicht,

denn unter dem Lärm schlägt ein Herz noch laut.



Strophe 6 – Konjunktur


In Berlin wird die Hoffnung behutsam gedreht,

Katherina Reiche legt offen, wie schwer es noch weht.

Nach mageren Zeiten nur zartes Gedeih,

Sondervermögen schieben, doch Zölle aus USA drücken dabei.

Und irgendwo am Rand schreibt jemand die Zukunft neu — wer hält stand, wenn jetzt der Wind dreht?

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