Abu Dhabi, Neon über müden Augen,
zum ersten Mal seit Krieg die Runde im Vertrauen.
Umjerow zählt Atemzüge, Kostjukow die Karten,
Kushner, Witkoff hören zu, Worte, die lange warten.
Donbass liegt schwer auf dem Tisch wie rostiges Erz,
Selenskyj hofft leise, doch bremst das schnelle Herz.
Sources:
Zwischen Eis und Glut, zwischen Macht und Mut,
wir reden uns die Schatten hell, so gut es jeder tut.
Die alte Welt im Bruch, die neue noch ein Klang,
wir halten uns am Dialog, so dünn und doch so lang.
Und während Davos noch hallt von kaltem Wind,
zieht Trump die Zolldrohung leise wieder hin.
Im Streit um Grönland taut der Ton, wird klar,
Rutte bei der NATO steuert durch Gefahr.
Ein Vertrag aus Nachkriegsjahren wird neu entfaltet,
Europa soll im Eis der Arktis wacher, breiter walten.
Die Souveränität blieb ungesagt im Saal,
Merz sieht Großmächte, Dänemark dankt einmal.
Sources:
Zwischen Eis und Glut, zwischen Macht und Mut,
wir reden uns die Schatten hell, so gut es jeder tut.
Die alte Welt im Bruch, die neue noch ein Klang,
wir halten uns am Dialog, so dünn und doch so lang.
Doch in Dresden zieht ein andrer Winter ein,
„Sächsische Separatisten“ vor dem großen Stein.
Junge Männer, die vom Tag X heiser singen,
wollten Teile Sachsens unter Fahnen bringen.
Paramilitärisch geübt, Parteibücher dabei,
der Prozessplan reicht weit nach vorn ins Einerlei.
Sources:
Zwischen Eis und Glut, zwischen Macht und Mut,
wir reden uns die Schatten hell, so gut es jeder tut.
Die alte Welt im Bruch, die neue noch ein Klang,
wir halten uns am Dialog, so dünn und doch so lang.
Davos macht das Licht aus, das Motto war Dialog,
so groß wie nie der Kreis, so schwer der Epilog.
Trump füllte die Flure mit Forderung und Groll,
Ukraine, Handel, KI – die Fragen bleiben voll.
Merz spricht von Großmächten, Regeln ohne Schluss,
Carney warnt: kein Übergang, ein Bruch, ein harter Kuss.
Sources:
Zwischen Eis und Glut, zwischen Macht und Mut,
wir reden uns die Schatten hell, so gut es jeder tut.
Die alte Welt im Bruch, die neue noch ein Klang,
wir halten uns am Dialog, so dünn und doch so lang.
In Rom reichen Merz und Meloni sich die Hand,
ein Aktionsplan verdichtet neu das Band.
Rüstung kooperiert, die Polizei verdrahtet,
Migration gemeinsam, das Binnenmarktland wartet.
Weniger Aktenstapel, Technik neutral im Wagen,
zum Gipfel bald ein Papier, so hören wir sie sagen.
Und Grönland im Blick: mit Dänemark eins.
Sources:
Zwischen Eis und Glut, zwischen Macht und Mut,
wir reden uns die Schatten hell, so gut es jeder tut.
Die alte Welt im Bruch, die neue noch ein Klang,
wir halten uns am Dialog, so dünn und doch so lang.
Daheim, wo die Arbeit den Takt des Lebens setzt,
spricht Merz vom Krankenstand, der viele Herzen hetzt.
Die Krankschreibung per Draht kommt jetzt ins Licht,
Warken prüft, Gassen nickt – doch reicht das nicht?
Gewerkschaften, Opposition heben warnend die Hand:
Misstrauen heilt niemand, es spaltet nur das Land.
Sources:
Zwischen Eis und Glut, zwischen Macht und Mut,
wir reden uns die Schatten hell, so gut es jeder tut.
Die alte Welt im Bruch, die neue noch kein Klang,
wir atmen durch die Nacht – und irgendwo beginnt die nächste Runde.