Auf einer Strecke in Rheinland-Pfalz fällt Serkan Çalar.
Ein Vater im Dienst, bei einer Kontrolle, ein Schlag zu viel.
Eine Hirnblutung beendet den Arbeitstag, ein Leben.
In Berlin ruft die Bahn zum Gipfel; Evelyn Palla sagt: Wir sehen euch.
Bodycams für die Front, mehr Wachen, ein Knopf, der schneller leuchtet.
EVG und GDL fordern doppelte Besetzung im Regionalzug,
zu viele Übergriffe im letzten Jahr, ein junger Mann aus Griechenland sitzt in Haft.
Sources:
Wir halten die Linie, wenn die Welt uns schiebt,
bauen aus Stimmen ein Licht, das durch Schatten zieht.
Zwischen Atem und Eisen, zwischen Recht und Gefühl,
lassen wir niemanden fallen, solange das Lied spielt.
Jenseits des Ozeans reißt jemand ein altes Fundament aus Obamas Tagen.
Die EPA widerruft das Endangerment Finding, sagt: fürs Klima sind wir nicht zuständig.
Lee Zeldin nennt es die größte Lösung von Fesseln,
Fahrzeugregeln fallen, die Luft wird Verhandlungssache.
Kalifornien und Umweltgruppen ziehen vor Gericht,
Obama warnt: weniger sicher, weniger gesund, schwächer im Kampf.
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Wir halten die Linie, wenn die Welt uns schiebt,
bauen aus Stimmen ein Licht, das durch Schatten zieht.
Zwischen Atem und Eisen, zwischen Recht und Gefühl,
lassen wir niemanden fallen, solange das Lied spielt.
Im Bayerischen Hof spricht der Kanzler von einer Kluft über dem Meer.
Ein europäischer Pfeiler soll stehen, die Truppe die stärkste ihrer Art.
In der Allianz will er Eigenständigkeit, doch nicht ohne Brücke.
Aus Washington führt Marco Rubio die Delegation,
Macron ruft Europa zur Macht, Lagarde wägt Worte und Währungen.
Ein Saal aus Spiegeln sucht Halt in bewegter Zeit.
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Wir halten die Linie, wenn die Welt uns schiebt,
bauen aus Stimmen ein Licht, das durch Schatten zieht.
Zwischen Atem und Eisen, zwischen Recht und Gefühl,
lassen wir niemanden fallen, solange das Lied spielt.
In Hongkong fällt ein Urteil wie eine endlose Nacht.
Jimmy Lai, Verleger und Kritiker, bekommt Jahre, zu viele für ein Leben.
Das Sicherheitsgesetz nennt es Verschwörung, nennt es Aufwiegelung.
Die UN fordert Freilassung, Menschenrechtler sprechen von einem stillen Todesurteil.
Aus den USA und aus London kommen harte Worte,
Peking sagt: rechtsstaatlich. Und eine geschlossene Zeitung raschelt weiter im Kopf.
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Wir halten die Linie, wenn die Welt uns schiebt,
bauen aus Stimmen ein Licht, das durch Schatten zieht.
Zwischen Atem und Eisen, zwischen Recht und Gefühl,
lassen wir niemanden fallen, solange das Lied spielt.
In Dresden halten Hände die Altstadt wie ein leuchtendes Band.
Gemeinsam Haltung zeigen – Gäste aus Coventry nicken dazu.
Seit vielen Wintern ist die Kette Antwort auf rechte Geschichten.
Man denkt an Nächte aus Feuer, an die, die nicht zurückkamen.
Auch Gegendemonstrationen tönen am Rand,
Erinnern wird zum Schutzraum gegen den Missbrauch.
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Wir halten die Linie, wenn die Welt uns schiebt,
bauen aus Stimmen ein Licht, das durch Schatten zieht.
Zwischen Atem und Eisen, zwischen Recht und Gefühl,
lassen wir niemanden fallen, solange das Lied spielt.
In Potsdam stehen Tische voll Kaffee und Hoffnung.
ver.di und der dbb verlangen spürbar mehr und eine feste Untergrenze.
Die Länder bieten weniger und lange, doch konkret noch nichts.
Warnstreiks liegen bereit wie Pfeifen am Bahnsteig.
Beide Seiten sagen: vielleicht heute, vielleicht jetzt.
Kein Schlichter in Sicht – die Luft hält den Atem an.
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Wir halten die Linie, wenn die Welt uns schiebt,
bauen aus Stimmen ein Licht, das durch Schatten zieht.
Zwischen Atem und Eisen, zwischen Recht und Gefühl,
gleich zeigt das Echo, wohin die Schritte ziehn.