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Zwischen Sturm und Saat



Strophe 1


Da drüben am großen Wasser ruft einer nach Eis,

droht Freunden mit Zöllen, wegen Grönlands Preis.

Deutschland, Dänemark, Frankreich im Blick,

NATO im Rücken, der Ton hart und dick.

Soldaten auf Erkundung, das Echo wird rau,

von der Leyen warnt vor der Spirale in Grau.

Starmer sagt klar: Verbündete trifft man so nie,

und Senatoren flüstern: Das freut Putin und Xi.

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Refrain


Zwischen Sturm und Saat, zwischen Eis und Tau,

halten wir zusammen, suchen Licht im Grau.

Wenn die Drähte singen und die Straßen wehn,

lernen wir leise, aufrecht zu stehn.

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Strophe 2


Im Haus der Länder scheppert die Uhr,

noch eine Runde vorbei, kein Abschluss, nur Spur.

ver.di und dbb wollen spürbar mehr Lohn,

ein Mindestplus, das trägt durch den Ton.

Die TdL legt Papiere, doch nichts, das schon hält,

Volker Geyer warnt: So prallt man an die Welt.

Warnstreiks im Anlauf, die Stadt wird laut,

Potsdam im Februar, wo man Nägel festhaut.

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Refrain


Zwischen Sturm und Saat, zwischen Eis und Tau,

halten wir zusammen, suchen Licht im Grau.

Wenn die Drähte singen und die Straßen wehn,

lernen wir leise, aufrecht zu stehn.

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Strophe 3


Berlin im Dunkeln, ein Knotenpunkt verbrannt,

die linksextreme Vulkangruppe schreibt, die Stadt hält den Rand.

Der Generalbundesanwalt zieht die Akten zu sich,

die Polizei sagt: Das Bekenntnis ist echt, nicht schwach.

Dobrindt schnürt ein Paket für die Nacht,

will Dienste stärken, mehr Schatten, mehr Wacht.

Der längste Blackout seit Kriegsende, so schwer,

und doch gehen am Morgen die Schritte daher.

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Refrain


Zwischen Sturm und Saat, zwischen Eis und Tau,

halten wir zusammen, suchen Licht im Grau.

Wenn die Drähte singen und die Straßen wehn,

lernen wir leise, aufrecht zu stehn.

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Strophe 4


Zwischen Hallen und Heu ein Jahrhundert am Tisch,

die Grüne Woche in Berlin riecht nach Erde und Fisch.

Steinmeier bittet um Respekt, weniger Papier,

für Höfe, die tragen, was wir essen hier.

Alois Rainer geht voran, Hand an die Ware,

Hansen sagt leise: Ein Eckpfeiler, keine Parade.

Aus vielen Ländern die Stände, Geschichten im Licht,

die Landwirtschaft zeigt ihr altes Gesicht.

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Refrain


Zwischen Sturm und Saat, zwischen Eis und Tau,

halten wir zusammen, suchen Licht im Grau.

Wenn die Drähte singen und die Straßen wehn,

lernen wir leise, aufrecht zu stehn.

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Strophe 5


Die Wirtschaft atmet flach, doch sie atmet noch,

zum Jahreswechsel ein Zucken, die Industrie kocht.

Die Kauflaune friert, die Pleiten wehn kalt,

Verbände sagen: Vorbei ist die Dürre, doch jung ist der Wald.

Kein großer Sprung, nur ein Schritt durch den Regen,

und irgendwo knackt das Eis auf den nördlichen Wegen—

ob Zölle fallen, ob Drähte wieder glüh’n,

entscheidet sich gleich... wenn wir nicht nur zusehn.

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Refrain (Finale)


Zwischen Sturm und Saat, zwischen Eis und Tau,

heben wir die Stimme, machen Zukunft blau.

Wenn die Drähte singen und die Grenzen wehn,

drücken wir jetzt die Tür auf — und gehen.

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