Listen

Description

Im Bruch der Welt



Strophe 1


Abu Dhabi, Sand auf den Stiefeln der Diplomatie,

ein Tisch für drei trotz Sirenen im Kopf.

Umjerow ringt mit Kostjukow, Witkoff hört, Kushner notiert,

Donbass im Hals der Geschichte, die Luft schmeckt nach Stopp.

Selenskyj flüstert Hoffnung, deckt sie mit Vorsicht zu,

und in Davos nennt ein Präsident das Ende fast nah —

doch niemand klappt das Visier zu.

Sources:



Refrain


Im Bruch der Welt, zwischen Dröhnen und Verstand,

wir tasten nach Frieden mit zitternder Hand.

Neue Mächte rücken nah, alte Karten brennen aus,

Hoffnung lärmt wie Gitarren, hält die Nacht nicht aus.



Strophe 2


Vom Eis weht Tauwind: Zolldrohungen eingezogen,

Europa atmet, die Saiten entspannen ein Stück.

Rutte, der Wächter der Allianz, hat Drähte gezogen,

ein alter Grönland-Pakt soll neu gestimmt werden, Stück für Stück.

Europa soll mehr Wache stehen im hohen Norden,

Souveränität kein Thema mehr im Saal,

Merz nickt, Dänemark dankt — kurz klingt Metall.

Sources:



Refrain


Im Bruch der Welt, zwischen Dröhnen und Verstand,

wir tasten nach Frieden mit zitternder Hand.

Neue Mächte rücken nah, alte Karten brennen aus,

Hoffnung lärmt wie Gitarren, hält die Nacht nicht aus.



Strophe 3


In Dresden hallt es hart: ein Saal für Neonazi-Träume,

die sich bewaffneten mit Legenden vom Tag X.

Angeklagt: Terror, Verrat, paramilitärische Räume,

einige aus der AfD, die Zukunft als kalter Exzess.

Sie wollten Sachsen pflücken wie dunkle Früchte,

das Gericht plant Wege, lang und schwer,

bis die Masken rutschen von den Gesichtern der Gerüchte.

Sources:



Refrain


Im Bruch der Welt, zwischen Dröhnen und Verstand,

wir tasten nach Frieden mit zitternder Hand.

Neue Mächte rücken nah, alte Karten brennen aus,

Hoffnung lärmt wie Gitarren, hält die Nacht nicht aus.



Strophe 4


Davos schließt die Türen, doch der Hall bleibt laut,

Dialog stand auf den Fahnen, die Menge so groß wie nie.

Trump zog die Debatten wie Sturm über blauen Schaum,

Ukraine, Handel, Maschinen, die lernen, standen im Knie.

Merz spricht von Großmächten, die Tische werden schwer,

Carney sagt: kein Übergang — ein Riss im Geviert,

und die alte Ordnung kehrt nicht wieder her.

Sources:



Refrain


Im Bruch der Welt, zwischen Dröhnen und Verstand,

wir tasten nach Frieden mit zitternder Hand.

Neue Mächte rücken nah, alte Karten brennen aus,

Hoffnung lärmt wie Gitarren, hält die Nacht nicht aus.



Strophe 5


Rom, Palazzo der Bündnisse: Merz und Meloni signieren,

ein Plan, der Rüstung und Ordnung verknüpft.

Polizei in Geschichte, Migration neu formuliert,

weniger Zettel, mehr Markt, Technik ohne Zwang geschliffen.

Zum Gipfel in Brüssel ein Papier als gemeinsame Spur,

und wieder ein Gruß gen Dänemark,

zwischen Freundschaft, Frost und Struktur.

Sources:



Refrain


Im Bruch der Welt, zwischen Dröhnen und Verstand,

wir tasten nach Frieden mit zitternder Hand.

Neue Mächte rücken nah, alte Karten brennen aus,

Hoffnung lärmt wie Gitarren, hält die Nacht nicht aus.



Strophe 6


Daheim lodert ein Streit um Arbeit und Fieber,

Merz zählt Ausfälle, zweifelt am Telefonattest.

Warken prüft Regeln, Gassen klatscht wie ein Treiber,

Opposition und Gewerkschaft halten dagegen, genervt und fest.

Es geht um Vertrauen, um Stimmen und Pflicht,

um Körper, die müde sind, um Würde im Takt —

wer definiert, wann man zusammenbricht?

Sources:



Refrain


Im Bruch der Welt, zwischen Dröhnen und Verstand,

wir tasten nach Frieden mit zitternder Hand.

Neue Mächte rücken nah, alte Karten brennen aus —

wer schlägt den letzten Akkord: wir, oder der Sturm da draußen?