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James Dean verlieh ihr das Rebellenimage, Steve McQueen die Coolness, Ryan O’Neal den Spitznamen und die US-Präsidenten den Status und die Rede ist von der Harrington Jacke.

Aber fangen wir mal von ganz von vorne an:

Denn heute sprechen wir vielmehr von einem Blouson. Ein Blouson ist eine Jacke, die taillen- oder hüftlang ist, an den Ärmel und am Bund ein Strickbündchen hat und somit eine blusige Form bekommt.

Und aus dieser Grundform heraus haben sich verschiedene Blousontypen gebildet: unter anderem die Bomberjacke, die Collegejacke oder eben die Harrington-Jacke.

Kommen wir mal zum geschichtlichen, denn das ist eigentlich das spannende an der Jacke und verleiht ihr heute auch noch die Lässigkeit, die Symbolkraft und diesen Must-have-Effekt, den sie immer noch hat.

Wer als erstes diesen Jackentyp hergestellt hat, lässt sich tatsächlich nicht mehr so ganz belegen. Aber wer, der erfolgreichste damit war.

Die Brüder John und Isaac Miller, zwei Kleidungsfabrikanten aus Manchester in Nordengland beliefern während des 2. Weltkrieges die britischen Truppen mit Regenmänteln. Ihre Firma heißt Baracuta.

1937 wagen John und Isaac was neues, sie gehen auf den zivilen Markt und zwar mit einer leichten Baumwolljacke, die man beim Golfen tragen kann. Sie nannten diese Jacke G9. Warum weiß heute niemand mehr.

Ein Jahr später machten sich die zwei Brüder auf den Weg nach Schottland, um im Beaufort Castle vorzusprechen. Ihr Ziel war es das traditionelle Karo-Muster des Fraser Clans aus der Gegend Inverness für das Innenfutter der G9 zu verwenden.

Simon Fraser, der 24. Lord Lovat, gefiel das Modell G9 und gab seine Einverständniserklärung. Und somit war das Markenzeichen mit der rot-grün-schwarzen Karo-Musterung geboren.

Wie die Jacke dann auf die Filmleinwand kam und warum sie nun den Namen Harrington trägt, erfährst Du im Podcast.