Kreativ auch hinter Gittern? – Im Staffelfinale spreche ich mit Inge Brauburger, Kreativ-Coachin (und Gleichstellungsbeauftragte), darüber, was Kreativität wirklich bedeutet: nicht Basteln oder Singen, sondern flexibel reagieren, neue Möglichkeiten öffnen und sich fallen lassen, bis Flow entsteht. Wir reden darüber, wie jede*r die eigene Kreativsprache findet – im Alltag, jenseits von Perfektion. Und ja: Bei „Coaching“ rollen schnell ein paar Augen. Bei Inge lohnt genaues Hinschauen – keine Phrasen, sondern klare, alltagstaugliche Wege. Die Frage „Was haben Häftlinge damit zu tun?“ führt uns zu einem Punkt: Kreativität beginnt oft dort, wo Wahlfreiheit eng wird – und macht Luft.
Darüber sprechen wir: über Kreativität als Zustand statt Talent; über Flow und wie man ihn häufiger erreicht; über kleine Fenster im Alltag, Perspektivwechsel und den Mut, Material zu wechseln (Stift, Stimme, Körper); über „Bewertung aus“ und wie Atmung & Bewegung Ideen lösen; über Skepsis gegenüber Coaching – und warum Inges Ansatz trägt, auch wenn’s eng wird.