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Oberflächen sollen reaktiv sein, also schnell auf Interaktionen reagieren. Reaktive Frameworks konzentrieren sich daher auf die Verarbeitung solcher Reaktionen mit einem Modell, das sich auf die Verarbeitung von Ereignissen (Events) und ihrer Kombination als Ereignisströme (Streams) konzentriert.

Das Framework RX.js ist inzwischen weit verbreitet, auch durch die Integration in das Webframework Angular. Die Komplexität von RX.js führt aber gerne zu schlecht verständlichem Code. Schon seit 1997 gibt es einen alternativen Ansatz aus der funktionalen Welt, die funktionale reaktive Programmierung (FRP). Spätestens seit 2011 existieren auch brauchbare FRP-Frameworks. Das Interessante an FRP ist, dass sie typische Fehlerklassen bei der GUI-Entwicklung einfach ausschließen.

Mein Kollege Mischa Koischwitz hat sich die beiden aktuellen Web-Frameworks Angular und Svelte aus der Perspektive FRP und insbesondere bzgl. obiger Fehlerklassen angeschaut und berichtet hier von seinen Ergebnissen.