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„Man muss ja auch nicht hinter jedem Busch nen Verräter wittern."

Kapitel 10 führt zum Vater des Unternehmers: Sein Foto „blickt“ Uwe Paris an; früh fühlt er, dass der Vater die spätere Entwicklung gutheißen würde. Die unternehmerische Familiengeschichte beginnt beim der Schweißtechnik Düsseldorf. Der Vater steigt um 1960 ein, wird leitender Techniker, 1984 mit kleinen Anteilen gebunden und 1987 – wider jeden Gründerplan – Käufer: nicht aus Ehrgeiz, sondern weil er die Arbeit ohnehin trug. Der Kauf verteuert sich, doch er denkt lösungsorientiert: Kosten senken, Kunden binden, Preise leicht anheben.

Geprägt von Krieg, Stalingrad und Gefangenschaft bleibt er vorsichtig, verbindlich, werteorientiert – kein Kapitalist, sondern Pragmatiker. Vieles davon erbt der Unternehmer Uwe Paris.

1989 erkrankt der Vater, 1991 verstirbt er. In den letzten Monaten fährt ihn der Sohn zu Terminen; im Kontakt mit Kunden und Team vertieft sich die Beziehung – und das Verständnis von Kern: Menschen, Vertrauen, Verantwortung.