"Was passiert, wenn sich was ändert?“
Uwe Paris entscheidet sich, den starken Standort Bremen aus einer Position der Stärke zu verkaufen – nicht aus Angst, sondern aus Voraussicht: „Was, wenn sich die Lage dreht?“
Trotz guter Gewinne (v. a. 2018) erkennt er das Risiko künftiger Strukturbrüche. Der Prozess dauert rund ein Jahr; parallel verhandelt er mit Wettbewerber den Vertrag und spricht zugleich über eine mögliche Fusion – hoher Druck, doppelte Gleise.
In Strategie-Retreats mit seinen Sparringspartnern lässt er sich spiegeln. Entscheidend ist am Ende auch die Käuferlogik: Der ausgewählte, börsennotierte Erwerber akzeptiert nur 100 % Übernahme; Teilverkäufe wären bei Familienunternehmen möglich gewesen, aber mit geteiltem Risiko. Paris nutzt die einmalige Gelegenheit und vollzieht im Dezember 2019 den Exit.
Hinweis: Die Kapitel 26 und 27 der Original-Audiografie sind nicht Teil der öffentlichen Fassung.