"Ich bin Clown und sammle Augenblicke … das ist, wenn es denn Credo ist, ja eines, das ich weiterverfolgen kann.“
Das Umfeld sorgt sich mehr um die Zukunft als der Unternehmer Uwe Paris selbst. Er sieht die vorübergehende Leere als Chance zur Neuordnung – nur nicht zu lange.
Strategisch mit sich selbst umzugehen fällt ihm schwer: Bisher handelte er situativ; der „Schlüssel“ für die eigene Lebensphase fehlt noch. Klassische Ruhestands-Projekte (Haus, Beirat, Enkel, Ferienwohnung) hält er für Endpunkte ohne Danach – nun steht er vor derselben Frage und beobachtet sich eher neugierig als dramatisch.
Mögliche Anker: ein Hausbau, regelmäßige Zeit mit den Enkeltöchtern, das Buch weiterschreiben und darüber ins Gespräch kommen. Sein Credo bleibt: „Ich bin Clown und sammle Augenblicke.“ Mit Blick auf die kürzere Restlaufzeit will er Zeit bewusst für sich nutzen – als „gesunde Egozentrik“ aus Selbstachtung.