Eine große Faust-Ausstellung steht in Weimar an und Thomas steuert einige Stücke aus Goethes naturwissenschaftlicher Sammlung bei, die thematisch zu dem Mammutwerk passen. Er stellt Fraunhofers legendäres Lichtspektrum vor, von dem es weltweit nur drei Originale gibt, ein Lindenblatt aus Goethes Herbarium, das an ein berühmtes Paar aus der griechischen Mythologie erinnert, einen kleinen Meteoriten, bei dem Marcus die Frage aufwirft, woher man eigentlich wusste, dass diese Steine aus dem All stammen. Besonders freut sich Thomas auf die Präsentation der Doktorarbeit von Christian Heinrich Pander, der tausende von Hühnereiern untersucht hat, um die Entwicklung des Hühnerembryos zu untersuchen und zu illustrieren, und daraus das noch heute gültige Keimblattkonzept der Embryologie entwickelte. Es wird ein Rüsselkäfer zu sehen sein, den letzten 'Überlebenden' von Goethes Insektensammlung, und ein verkalktes Wasserrohr aus Goethes Gesteinssammlung.
Kleiner Korrektur: In Podcast weist Thomas die erste künstliche Herstellung von Harnstoff dem Chemiker Alexander Mitscherlich zu. Tatsächlich war es Friedrich Wöhler, der 1828 Harnstoff herstellte.
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