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In der neuen Folge von Immofunk Torsten Martens sprechen wir über PropTech, also all die digitalen Tools, Startups und KI-Lösungen, die den Immobilienmarkt für Makler und Kunden moderner und schneller machen sollen. Doch wie sinnvoll ist das wirklich?

Wir erleben im Alltag: Ja, PropTech kann helfen. Kunden sind besser informiert, Marktüberblicke sind schneller da, Bildbearbeitung und KI erleichtern die Vorbereitung.

Aber gleichzeitig bleibt vieles zu oberflächlich: Bewertungstools liefern nur grobe Richtwerte, basierend auf Durchschnittsdaten und Annahmen, die die Realität eines Hauses oft nicht abbilden. Was ein Haus tatsächlich wert ist, erkennt am Ende nur der Experte vor Ort.

Auch andere digitale Versprechen wirken noch unfertig: automatisierte Unterlagenbeschaffung, die an Behörden und Banken scheitert, 3D-Rundgänge, die technisch holpern, oder virtuelles Staging, das Erwartungen weckt, die später nicht erfüllt werden. Es zeigt sich: Die Ideen sind gut, aber vieles steckt noch in den Kinderschuhen.

Dennoch gibt es spannende Ansätze, etwa zentrale digitale Datenräume oder begehbare Grundrisse im Hausbau.

Aber: Wird es zukünftig den Robotermakler in einer Branche geben, in der es zwar um Beton, Stein und Zahlen geht, aber auch immer starke Emotionen eine Rolle spielen?