Auch auf der zweiten Etappe der Rallye Dakar regiert wieder das Navigationschaos. Weil es wieder einen neuralgischen Punkt gibt, an dem man Roadbook und Landschaft perfekt in Einklang bringen muss – widrigenfalls man über lange Kilometer ins Abseits navigiert.
Längst nicht alle Spitzenakteure schaffen die richtige Interpretation des Aufschriebs – sodass es in der Motorradwertung einen Führungswechsel gibt. Bei den Autos wirft Sébastien Loeb dem Spitzenreiter Nasser Al-Attiyah den Fehdehandschuh hin – an einem Tag, an dem wegen des vom Regen durchweichten tiefen Wüstensands die Allradler klar im Vorteil sind gegenüber den heckgetriebenen Buggys.
Und bei den Side-by-Side-Prototypen gibt es ebenfalls einen Führungswechsel – weil der bisherige Spitzenreiter bis Einbruch der Dunkelheit in der Wüste auf seinen Servicewagen warten muss.
PITWALk-Chefredakteur Norbert Ockenga fasst das Geschehen in den drei Hauptklassen zusammen. Dabei kommen alle wichtigen Akteure in O-Tönen am Mikrofon des Ostfriesen zu Wort: Der ehemalige Motorrad-Führende Daniel Sanders ebenso wie sein Nachfolger Sam Sunderland und Verfolger Matthias Walkner; Auto-Leader Nasser Al-Attiyah und Tagessieger Sébastien Loeb, dazu SSV-Pechvogel Dennis Zenz und die SSV-Fahrerin Annett Fischer.