Eines der dunkelsten Kapitel in der oberösterreichischen Geschichte jährte sich im Februar zum 80. Mal: In der Nacht vom 2. auf den 3. Februar 1945 gelang rund 500 Häftlingen die Flucht aus dem Konzentrationslager Mauthausen, ein Ereignis, das als „Mühlviertler Hasenjagd“ in die Geschichte einging. Die meisten der Geflohenen wurden von SS-Truppen und lokalen Helfern aufgespürt und brutal ermordet. Nur wenigen gelang es, sich zu verstecken und bis zum Kriegsende zu überleben.