Achtung Achtung:
In dieser Folge geht es um Gedanken und Beobachtungen zu einem mündigen christlichen Glauben.
Es mag sein, dass ein Schwarz-Weiß-Bild zwischen "mündig" und "unmündig" entsteht. In der Praxis ist dies deutlich ausgeglichener und es gibt viel Glaube zwischen Mündigkeit und Unmündigkeit. - Das ist uns bewusst.
Hier geht es nicht darum Menschen zu diskreditieren und ihnen auf den Schlips zu treten, die einen "konservativen" Glauben haben bzw. "bibeltreu" sind.
Es sind vielmehr Beobachtungen, die wir in unterschiedlichen evangelischen Gemeinden gewonnen haben. Diese Tendenzen existieren aber natürlich auch in den katholischen Kirchengemeinden und anderen geistlichen Ausrichtungen (z.B. orthodox).
Wir würden uns vielmehr über Austausch und Diskussion freuen. Damit verbunden allerdings auch mit einer anderen Diskussionskultur, das heißt Unterschiede im Glauben aushalten etc. Vor allem in den Gemeinden selbst und nicht nur im Internet.
Im unten verlinkten Video geht es unter anderem darum, dass die Bibel auf Jesus hin gelesen und verstanden werden müsste. Darüber hinaus, was es heißt Christ in einer mündigen Welt zu sein (Gedanken von Dietrich Bonhöffer). Leider hat es dieses Buch, dass er während seiner Gefangenschaft schrieb, nie an die Öffentlichkeit geschafft.
D. Bonhöffer war Pastor zur Zeit des Nationalsozialismus. Im Gegensatz zum Großteil der damaligen deutschen Christen lehnte er Adolf Hitler ab.
Wichtig waren ihm im Glauben u.a. die Übereinstimmung von Glauben und Handeln, was sich auch bei ihm selbst widerspiegelte. So war er im Widerstand aktiv, wurde später verhaftet und zuletzt 1944 wegen eines Attentatversuchs auf Hitler hingerichtet.
In Gefängnisbriefen skizzierte er das oben bereits genannte Buch, wodurch es überhaupt nur diesen Vortrag gibt:
Dietrich Bonhoeffer: Eine Theologie für eine mündige Welt (Vortrag):
https://worthaus.org/worthausmedien/dietrich-bonhoeffer-eine-theologie-fuer-eine-muendige-welt-7-12-2/